9 Jahre Mannschaftsführer der OSG II, ein Rückblick: Der beginnt mit dem Blick in eine Tabelle (siehe unten “Mehr …”). Da finden wir
Prominenz:
Roland Schmaltz, *1974 in Mannheim, ein kompromissloser Angriffsspieler (hat mich gelegentlich beschimpft wegen der Remistendenz in meinen Partien). Roland war berühmt berüchtigt als „Hawkeye“ im ICC (Internet Chess Club), mehrmaliger Ein-Minuten- Blitzweltmeister, ein Zocker vor dem Herrn. Welch wundersamer Wandel: heute ist Roland Familienvater in Australien, schachlich inaktiv. Sein Ventil: Poker.
Rainer Buhmann, *1981, seit dem U-18 Titel bei der Deutschen Jugendmeisterschaft 1999 sammelt er Titel als Schachprofi. Rainer hatte für uns alle 9 Partien in der Oberliga gewonnen und uns damit maßgeblich zum Aufstieg in die Zweite Liga unterstützt. Heute sitzt er am Spitzenbrett für den Erstligisten SV 1930 Hockenheim.
Fabian Döttling ,*1980, u. a. Europa-Jugendmeister U 16 (damals betreut von Christian Bossert!). Fabian hat sich für ein gutbürgerliches Leben als Gymnasiallehrer entschieden und konnte in jüngster Zeit wegen seiner Ausbildung leider nur wenig von seiner spielerischen Brillanz zeigen.
Andreas Schenk, *1982, einziger Spieler aus unserer engeren Umgebung (Bühlertal), groß geworden im Karpow-Schachzentrum unter der Leitung von Philipp Schlosser. Andreas wurde 2000 Deutscher U-20 Jugendmeister und immerhin dreimal Sieger der NATO-Einzel-Meisterschaften. Er hat nämlich in der Universität der Bundeswehr studiert, in München, wo er heute lebt und für Bayern München in der Zweiten Liga Ost spielt.
Robert Hübner,*1948, über Jahrzehnte der beste Deutsche Spieler. 1980 verlor das Finale des Kandidatentuniers zur WM gegen Viktor Kortschnoi sehr unglücklich. Ich kenne ihn seit der Deutschen Jugendmeisterschaft 1962 (damals noch ohne U-Einteilungen und mit 16 Teilnehmern 15 Runden Mann gegen Mann). Unsere Wege kreuzten sich einige Male. Höhepunkt für mich: Wir wurden Deutscher Meister 1979 mit der SG Porz.
Viktorija Cmilyte, *1983, war U-12 Weltmeisterin 1995 und in den Jahren Jahre 2000 und 2005 „Meister“ von Litauen. Sie hat gerade mit unserer Damen wieder die Deutsche Meisterschaft gewonnen.
Michal Krasenkow, *1963, kommt aus der klassischen „Russischen Schachschule“. Er hat so viele Turniere gewonnen, dass ich mir die Auflistung erspare. Seine größten Erfolge: WM-Viertelfinale 1997 (verlor gegen Nigel Short) und Platz 10 der Weltranglisteliste im Oktober 2002 mit ELO 2702.
Konstanz:
Genug Prosa, jetzt könnt ihr in der Tabelle sehen, wie zuverlässig einige Spieler in all den Jahren in „meiner Mannschaft“ agiert haben: Mehr… »