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10. Februar 2019

Frauen von Platz vier auf Position zwei

Iamze Tammert

Ein Teil der Prognosen ist eingetreten: Der  OSG-Baden-Baden ist der Absprung von Position vier in der Tabelle gelungen. Dass sie aber bereits wieder auf Platz zwei stehen, ist der Überraschung zu verdanken, dass die Frauen des Hamburger SK, denen man einen Durchmarsch durch die letzten fünf Runden der Saison,  hin zur Eroberung des Meistertitels zugetraut hatte, mit einer völlig unerwarteten  Niederlage gegen den SK Lehrte zwei Punkte eingebüßt haben.

Neuer Spitzenreiter ist der SC Bad Königshofen – und immer noch erscheint die Chance auf eine Titelverteidigung für die OSG-Frauen als rein theoretisches Zahlenspiel. Aber Bad Königshofen hat Favoritenschreck Lehrte noch vor sich. Sichere Wetten auf den weiteren Saisonverlauf sind anscheinend nicht mehr möglich.
Die OSG-Frauen haben den Schock über die Niederlage gegen Hamburg vor vier Wochen offensichtlich gut überwunden: Mit 6:0 gegen den FC Bayern München setzte es die „Höchststrafe“ für den Verein aus dem Süden, und auch gegen die stark eingeschätzten Gastgeberinnen, die Rodewischer Schachmiezen, stand am Ende ein sicherer 4:2 Sieg auf dem Meldezettel. Besonders erfreulich aus Baden-Badener Sicht: Lokalmatadorin Iamze Tammert konnte mit zwei vollen Punkten an erfolgreiche Zeiten anknüpfen. Auch die Internationale Meisterin Ekaterina Kovalevskaya siegte in beiden Partien des Wochenendes. Ex Welt- und Europameisterin Antoaneta Stefanova erspielte 1,5 Punkte am ersten Brett, Ketino Kachiani –Gersinska, Ketevan Arkhamia-Grant und Josefine Heinemann taten es ihr an den Brettern drei, vier und sechs gleich.

Walter Siemon