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Aktuelles

8. März 2020

Final Four im Deutschen Mannschaftspokal erreicht

Durch einen ungefährdeten 3,5:0,5 Sieg gegen die SF Lieme haben wir das Final Four im Deutschen Mannschaftspokal erreicht. Gegner dort werden die SG Leipzig, die SF Deizisau und der SK Kirchweyhe sein. Titelverteidiger SF Bad Emstal/Wolfhagen scheiterte im Viertelfinale an Deizisau durch ein 1,5:2,5 im Blitzentscheid, nachdem zuvor alle klassischen Partien remis endeten. Matchwinner für Deizisau war GM Matthias Blübaum mit seinem Sieg gegen GM Vladimir Onischuk. Die anderen Partien endeten remis.

Wir danken der SG Post/Süd Regensburg für die Ausrichtung und die Gastfreundschaft. Problemlos und umsichtig geleitet wurde das Wochenende von Schiedsrichter Dr. Dieter Braun. (Patrick Bittner)

Einzelergebnisse (OSG erstgennannt):

1. GM Arkadij Naiditsch (2675) – FM Tristan Niermann (2266) 1:0
2. GM Jan Gustafsson (2645) – FM Rene Wittke (2304) 1:0
3. IM Matthias Dann (2527) – FM Matthias Krallmann (2133) 0,5:0,5
4. GM Philipp Schlosser (2514) – Andre Schaffarczyk (2084) 1:0


7. März 2020

OSG im Viertelfinale des Deutschen Mannschaftspokals

Durch ein glattes 4:0 gegen Gastgeber Post/Süd Regensburg haben wir das Viertelfinale im Deutschen Mannschaftspokal erreicht. Morgen spielen wir ab 10.00 Uhr gegen die SF Lieme, die den letztjährigen Halbfinalisten SK Zehlendorf mit 3:1 bezwangen, um den Einzug ins Final Four im Mai.(Patrick Bittner)

Einzelergebnisse (OSG erstgenannt):

1. GM Arkadij Naiditsch (2675) – FM Roland Schmidt (2296) 1:0
2. GM Jan Gustafsson (2645) – FM Michael Quast (2296) 1:0
3 IM Matthias Dann (2527) – FM Jens-Uwe Pohl-Kümmel (2288) 1:0
4. GM Philipp Schlosser (2514) – Christoph Wutz (2220) 1:0


6. März 2020

OSG wieder auf Double-Kurs?

Der vielfache Double-Gewinner im Schach, die OSG Baden-Baden, will eine Scharte auswetzen: Nach den Doppelmeisterschaften Bundesliga/Pokalwettbewerb in einigen der vergangenen Jahre – zuletzt 2018 –  hatte es in der  letzten Saison nicht geklappt: Der frischgebackene Deutsche Meister verlor überraschend im Pokalfinale der Vierermannschaften gegen den personell verstärkten Oberligaverein Emstal/Wolfhagen. Dieses Wochenende steht im daher im Zeichen eines neuen Anlaufs: In der letzten Zwischenrunde vor dem Pokalhalbfinale heißen die Gegner SG Post-Süd Regensburg als Gastgeber (Tabellenplatz sieben in der Oberliga Bayern), SK Zehlendorf (aktuell zweiter Platz  in der zweiten Bundesliga Nord) und SF Lieme (Rang drei in der NRW-Liga). Die Favoritenstellung des Bundesligisten OSG Baden-Baden ergibt sich aus dieser Liste zwar automatisch, Vereinsvorsitzender und Mannschaftsbetreuer Patrick Bittner warnt jedoch davor, irgendeine Mannschaft zu unterschätzen. Im Pokal sei „alles möglich“, insbesondere Zehlendorf gelte als „sehr starker Zweitligist“. Da man im Pokalwettbewerb erneut so weit gekommen sei und in der Bundesliga als Tabellenführer aussichtsreich auf Meisterkurs liege, rücke für das OSG-Team das Saisonziel einer Neuauflage des Double zwangsläufig von ganz alleine in den Focus, so Bittner.
(Walter Siemon)


24. Februar 2020

Zittersieg gegen Bremen

Die fast sichere Niederlage mit Glück abgewendet und den Mannschaftssieg gesichert: Jan Gustafsson

Ein harter Arbeitssieg würde es werden, damit war zu rechnen, gehört doch der SV Werder Bremen seit Jahren zum erweiterten, mit dem nötigen Ehrgeiz ausgestatteten Favoritenkreis der Schachbundesliga, der regelmäßig in der oberen Hälfte der Abschlusstabelle zu finden ist.  Aber ein Zittersieg mit dem knappst möglichen Ergebnis von 4,5:3,5?  Das strapazierte die Nerven der Baden-Badener Anhänger doch auf ungewöhnlich Weise. Es war die Entwicklung an den letzten beiden Brettern, die den Beobachtern vor Ort -und vermutlich auch den Zeugen der Liveübertragung im Internet – den Atem stocken ließ: Alexei Shirov an Brett sieben war völlig überspielt worden – keine Chance mehr, die Partie zu halten. Dann: ein letzter, klar auf der Hand liegender Killerzug des noch titellosen Bremers Jari Reuker gegen den Baden-Badener Großmeister Jan Gustafsson, und der Verlust eines Mannschaftspunktes wäre kaum noch zu verhindern gewesen. Die Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung des Rekordmeisters hätte sich etwas  verschmälert. Aber zur großen Überraschung und noch größeren Erleichterung aller Beteiligten auf Baden-Badener Seite griff Reuker am Ende einer verblüffend überlegen geführten Partie fehl und ließ den Großmeister ins Remis entschlüpfen. Welche Enttäuschung für Hockenheim! In der Rennstadt muss man sich mit dem geteilten ersten Tabellenplatz abfinden, obwohl nach dem klaren 6,5:1,5 gegen die Schachspieler des FC Bayern München Hockenheims alleinige Führung zum Greifen nahe schien. Jetzt aber bleibt Baden-Baden mit einem Brettpunkt Vorsprung Tabellenführer, was aber keine wirkliche  Bedeutung hat: In der Endabrechnung zählen nur die Mannschaftspunkte. Das Pikante dabei: Die derzeit schärfsten Rivalen um den Titel müssen in der Vorschlussrunde am ersten Mai in Berlin noch direkt gegeneinander antreten. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt es bis dahin allemal. Der Gleichklang von jeweils drei Mannschaftspunkten Vorsprung von Hockenheim und Baden-Baden vor den nachfolgenden Teams, Viernheim und Deizisau, ist die Garantie dafür.

In der Begegnung OSG Baden-Baden gegen den SV Bremen spielte an den ersten sieben Brettern weniger das Glück eine Rolle als vielmehr wechselseitiges Können: Viswanathan Anand am Baden-Badener Spitzenbrett ist erfahren genug, um zu wissen, dass man auch als Ex-Weltmeister auf derart hohem Niveau nicht immer gewinnen kann. Sein ruhiges Remis gegen den starken Franzosen Laurent Fressinet erfüllte durchaus eine mannschaftsdienliche Funktion. Auch Radosław Wojtaszek hatte mit Luke McShane einen Gegner, gegen den ein Unentschieden kein gefühlter Verlust sein muss. Der vor zwei Jahren von Solingen an die Oos gewechselte Richard Rapport erweist sich  bisher als „Bank“ für die OSG: Mit seinem Gewinn gegen den Bremer Großmeister Tamir Nabaty kommt er in dieser Saison auf 5,5 Punkte aus sieben gespielten Partien, ohne Niederlage. Prozentual noch besser präsentiert sich Francisco Vallejo Pons: Sein Sieg gegen Werder bedeuten zweieinhalb Punkte aus drei gespielten Partien, die damit zum soliden Fundament für die Mannschaft der Kurstadt gehören. Arkadij Naiditsch hat mit einem Remis einen weiteren Schritt zur Konsolidierung seiner Spielstärke nach einer Formkrise geschafft, Etienne Bacrot brauchte am sechsten Brettin guter Stellung nach der glücklichen Wendung für seine Mannschaft zwei Plätze tiefer nichts mehr zu riskieren, eine weitere Punkteteilung war die Folge.
(Walter Siemon)


23. Februar 2020

Schachbundesliga: 4,5:3,5 Sieg gegen Werder Bremen

Durch einen knappen 4,5:3,5 Sieg gegen den SV Werder Bremen bleibt unser Team an der Tabellenspitze der Schachbundesliga. Ein ausführlicher Bericht folgt. (Patrick Bittner)


22. Februar 2020

OSG muss heute aussetzen

Eine ungewohnte Rolle für die OSG Baden-Baden  in der siebten Runde der Schachbundesliga, die heute ab 14.00 Uhr ausgespielt wird: Zuschauer. Eigentlich wäre der SV Lingen der Gegner, aber die Mannschaft musste sich wegen weggebrochener finanzieller Basis aus dem laufenden Bundesligabetrieb zurückziehen.  Profitiert davon hat davon ausgerechnet der heißeste Konkurrent der OSG um den Meistertitel, der SV Hockenheim, der durch die Annullierung seiner Niederlage gegen Lingen wie Baden-Baden verlustpunktfrei gestellt wurde.

Erst mit der morgen auszuspielenden achten Runde (ab 10.00) können die Großmeister der OSG Baden-Baden wieder in das Geschehen eingreifen, dies jedoch gegen einen Kontrahenten, der es in sich hat: der SV Werder Bremen. Die Tabellenfünften aus dem hohen Norden sind mutmaßlich der schwerere Gegner  als der untere Tabellennachbar, die Denksportler des FC Bayern München, die den Hockenheimern gegenüber sitzen werden. Man wird für dieses Wochenende also die Fortsetzung des Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen Baden-Baden und Hockenheim erwarten dürfen. Der Unterschied im Durchschnitt der ELO-Zahlen, die die Spielstärke der Akteure kennzeichnen, ist dabei zu gering, um Prognosen zu wagen. Beiden Vereinen ist klar: Punktverluste sind nicht „erlaubt“, will man weiter ganz vorne mit dabei sein.
Die Partien werden live auf www.schachbundesliga.de übertragen
(Walter Siemon)


15. Februar 2020

Frauenbundesliga: Titelhoffnungen auf ein Minimum gesunken

Heute mußte unser Frauenbundesliga-Team eine bittere 2,5:3,5 Niederlage gegen den aktuellen Meister SC Bad Königshofen hinnehmen. Unser Teamchef Thilo Gubler bot die stärkstmögliche Mannschaft auf und wir waren, was die ELO-Zahlen betrafen, dem Gegner überlegen.

Doch ELO-Zahlen sind das eine, das was auf dem Brett passiert meistens was anderes. Als Anna Zatonskih und Ekaterina Kovalevskaya remisierten, sah es eigentlich ganz gut für uns aus. Zhansaya Abdumalik hatte eine Qualität gegen Dina Belenkaya gewonnen und stand somit aussichtsreich. Unser Neuzugang, die Deutsche Nummer Eins Elisabeth Pähtz, spielte eine tolle Partie und stand schnell klar besser gegen Tatjana Melamed, was sie später auch in einen überzeugenden Sieg verwandelte. Anna Muzychuk an Brett 1 gegen Olga Girya und Antoaneta Stefanova gegen Jana Schneider an Brett 2 standen zu dem Zeitpunkt ausgeglichen. Doch dann verlor Antoaneta eine Qualität und später nach einem überhasteten Angriff die Partie und Anna kam über ein Dauerschach nicht hinaus. Somit stand es 2,5:2,5. Es lief noch die Partie von Zhansaya, die immernoch eine Qualität mehr hatte, aber den Faden verlor und sich auf einmal eines starken Königsflügelangriffes ihrer Gegnerin erwehren musste. Pikant an dieser Paarung war, dass Belenkaya bisher alle klassischen Partien gegen Zhansaya gewonnen hatte und somit als ihre “Angstgegnerin” galt. Das bestätigte sich leider, denn nach knapp sechs Stunden Spielzeit musste Zhansaya ihrer Gegnerin zum Sieg gratulieren. Sie konnte ihren König zwar durch eine Wanderung von h8 auf a7 retten, verlor aber “unterwegs” etliche Bauern und konnte eine Umwandlung eines gegnerischen Bauerns zur Dame nicht mehr verhindern.

Somit sind wir in der Tabelle vom ersten auf den vierten Platz abgerutscht. Die drei erstplazierten Teams aus Bad Königshofen, Schwäbisch Hall und Deizisau spielen bei der zentralen Endrunde in Berlin zwar noch gegeneinander, aber es müsste schon äußerst glücklich und günstig für uns verlaufen, um noch den Meistertitel an die Oos zu holen. Zudem müssen wir erstmal unser Spiel morgen gegen Gastgeber Hofheim und dann unsere Spiele in Berlin gewinnen. Unmöglich ist das nicht und wir kämpfen weiter, aber die Meisterschaft liegt nicht mehr in unserer Hand. (Patrick Bittner)


14. Februar 2020

Vorentscheidendes Wochenende in der Frauenbundesliga Schach

Die Frauen des Rekordmeisters OSG Baden-Baden werden morgen (ab 14.00 Uhr) den Titelverteidigerinnen vom SC Bad Königshofen gegenübersitzen. Teamchef Thilo Gubler legt sein ganzes Vertrauen in eine ausgesucht starke Aufstellung. Ein Sieg gegen Bad Königshofen, das nur einen Brettpunkt hinter  Spitzenreiter Baden-Baden auf dem zweiten Tabellenplatz lauert, wäre ein echter Big Point auf dem möglichen Weg zur Rückeroberung der Deutschen Meisterschaft. Aber nicht nur das Team aus der Saale-Kurstadt gilt es auf Distanz zu halten, auch mit Schwäbisch Hall, nur einen Mannschaftspunkt hinter dem Führungsduo, muss man aus Sicht Gublers immer rechnen. Die volle Konzentration gilt daher auch am Sonntag (ab 9.00 Uhr) dem Kampf gegen Gastgeber SV Hofheim, zurzeit im unteren Tabellendrittel angesiedelt.  Dass sich alle Spielerinnen der OSG  bereits  heute vor Ort zusammengefunden haben, kann als Signal für die Entschlossenheit des Teams gewertet werden, so Thilo Gubler.
(Walter Siemon)


11. Februar 2020

OSG-Ergebnisse vom Wochenende

Frauenbundesliga
OSG – SV Erfurt   6:0
OSG – SK Lehrte    4:2   (1.Platz)
Schachbundesliga
OSG – Turm Kiel   6:2
OSG – Hamburger SK   5,5:2,5   (1.Platz)
2.Bundesliga Süd
OSG II – SC Emmendingen II   3,5:4,5
OSG II – SC Heusenstamm I    3,5:4,5
OSG II – SV Hofheim I               5:3   (4.Platz)
Oberliga Baden
OSG III – SF Sasbach I   4:4   (2.Platz)
Verbandsliga Süd
OSG IV – SGEM Dreisamtal I   2,5:5,5   (5.Platz)
OSG V – SGE Offenburg I        5,5:2,5   (3.Platz)
Bereichsliga Süd 1
OSG VI – SC Bühlertal I   3,5:4,5    (2.Platz)
Bezirksklasse
OSG VII – SK Gernsbach II   5:3   (8.Platz)
Kinderliga
OSG IX – OSG XII   4:0    (1.Platz, 4.Platz)
OSG X – SF Sasbach IV   2:2   (2.Platz)
(Patrick Bittner)


10. Februar 2020

OSG lässt sich von Turbulenzen nicht beeindrucken und setzt Zeichen der Stärke

Unmittelbar vor der dritten Doppelrunde am vergangenen Wochenende gab Aufsteiger SV Lingen, sensationell auf dem dritten Tabellenplatz liegend, für alle völlig überraschend seinen Rückzug aus der Liga bekannt: Die finanzielle Grundlage sei nicht mehr gegeben. Wie es zu existenziellen Finanzproblemen innerhalb des ersten Saisondrittels kommen konnte, lies der SV Lingen unbeantwortet. Die Auswirkunken sind gravierend, das Tabellenbild hat sich  wettbewerbsverzerrend verändert. Den größten Profit daraus zieht der Mitfavorit SV Hockenheim: Die unerwartete Niederlage der Rennstädter gegen Lingen in Runde drei wird nun annulliert, einfach ungeschehen gemacht. Damit sind die Rennstädter wieder, wie die OSG, verlustpunktfrei.

Überhaupt war in der vergangenen Doppelrunde der Schachbundesliga der Wurm drin. Eigentlich müssen alle Mannschaften gleichzeitig den ersten Zug machen, aber zwei Begegnungen, auch die der OSG gegen Gastgeber Turm Kiel, begannen wegen organisatorischer Probleme mit zweistündiger Verspätung.

Von all diesen Dingen offenbar unbeeindruckt, zog der Titelverteidiger von der Oos seine Bahn, gewann mit 6:2 gegen Kiel und behielt auch gegen den Hamburger SK seine weiße Weste, und zwar überraschend deutlich mit 5,5:2,5. Das Team von der Alster, bis dato unmittelbarer Verfolger auf dem zweiten Tabellenplatz, ist nunmehr auf den vierten Rang abgedrängt, zumal auch gegen Deizisau nach einem 4:4 Unentschieden ein Punkt liegen geblieben war.

Ihm gelang die spektakulärste Partie: Alexei Shirov
(Foto Walter Siemon)

Gegen Kiel ging für die OSG keine Partie verloren. An den ersten vier Brettern erzielten Richard Rapport, Francisco Vallejo-Pons, Arkadij Naiditsch, und Etienne Bacrot remis, während in der unteren Hälfte, an den Brettern von Yifan Hou, Alexei Shirov, Sergei Movsesian und Jan Gustafsson, volle Punkte erspielt wurden. Herausragend: Das tollkühne Figurenopfer, mit dem sich Alexei Shirov in dem Stil, den man von ihm kennt, seinen Gegner dermaßen schockte, dass dem Kieler durchaus mögliche Verteidigungsressourcen in wenigen Zügen aus der Hand glitten.

Gegen Hamburg hieß es bei Rapport, Vallejo-Pons, Naiditsch und Movesian jeweils 1:0 für Baden-Baden,
Maxime Vachier-Lagrave am Spitzenbrett, Etienne Bacrot und Alexei Shirov teilten sich die Punkte mit ihren Gegnern.
Besonders beachtlich aus Hamburger Sicht: Das Unentschieden des 23jährigen Nachwuchstalents Rasmus Savane gegen den aktuellen Weltranglistenachten, Maxime Vachier-Lagrave.

Aus Baden-Badener Sicht ist der Sieg von Arkadij Naiditsch hervorzuzuheben, der, zuletzt in einer Formkrise, ein Erfolgserlebnis genießen durfte. Er hatte gegen seinen Kontrahenten Ernst Sipke in schlechterer Stellung die Nerven behalten und den Spieß schließlich umgedreht. Auch Richard Rapport, Francisco Vallejo-Pons und Sergei Movsesian gewannen ihre Partien.
Einzig die Chinesin Yifan Hou musste den Hamburgern einen vollen Ehrentreffer überlassen.
„Ein schwieriges Wochenende, das aber durch eine geschlossene starke Teamleistung gute gemeistert wurde“ zeigte sich Teamchef Sven Noppes sehr mit seiner Mannschaft zufrieden. „Die Verantwortlichen der Schachbundesliga werden allerdings noch einiges aufzuarbeiten haben.“
(Walter Siemon)


3. Februar 2020

OSG -Frauen wieder in Führung

Elisabeth Pähtz

Das OSG-Team steht wieder an der Tabellenspitze der Frauenbundesliga im Schach. Ein herausragendes 6:0 gegen den SV Erfurt und ein solider 4:2-Siege gegen den SK Lehrte verschafften den Schachspielerinnen von der Oos einen Brettpunkt Vorsprung vor dem bisherigen Spitzenreiter und Titelverteidiger Bad Königshofen. Das ist nach den Worten von Teamchef Thilo Gubler kein  Polster für den weiteren Verlauf der Saison, zumal der SK Schwäbisch Hall und die Schachfreunde Deizisau mit jeweils nur einem Mannschaftspunkt Rückstand auf der Lauer liegen, aber für den Moment eine Prestigesache, oben zu stehen. Für ihn läuft alles auf das direkte Duell der beiden Rivalen um die Meisterschaft hinaus, das Aufeinandertreffen der beiden Kurstädte an Oos und Saale, Baden-Baden und Bad Königshofen, in der kommenden Runde, am 15. Februar. Nimmt man die Form des vergangenen Wochenendes zum Maßstab, ist die OSG leicht favorisiert. Für Gubler war der 6:0 Kantersieg gegen Erfurt nicht nur dem Ergebnis nach höchst erfreulich, sondern zeugte auch an jedem einzelnen Brett von großem Selbstvertrauen. Elegante Gewinnführungen waren ebenso zu bestaunen wie weit vorausberechnete Kombinationen, die mit Mut und Entschlossenheit auch Risiken in Kauf nahmen, z. B. in den Partien von Neuzugang Elisabeth Pähtz, Deutschlands Nummer eins im Frauenschach, an Brett zwei, oder Jungstar Josefine Heinemann am sechsten Brett. Alexandra Kosteniuk, Siegerin eines Weltklasseturniers vom Dezember letzten Jahres, sowie die internationalen Meisterspielerinnen Anna Zatonskih, Ekatarina Kovalevskaya und Iamze Tammert hatten das Gefühl für harmonischere und druckvollere Positionen.

Eine leichte Eintrübung erfuhr die Stimmung im Team am Folgetag, der zunächst einen fast ähnlichen Verlauf versprach. Zwar konnten Alexandra Kosteniuk und Ekaterina Kovalewskaya ihre Favoritinnenstellung nicht in Siege, sondern nur halbe Punkte ummünzen, da aber Josefine Heinemann und Elisabeth Pähtz erneut gewannen, schien ein 5:1 schien zum Greifen nah: Iamze Tammert hätte ihre Gegnerin mit ihrem 37. Zug zur Aufgabe zwingen können. Stattdessen passierte ihr der Albtraum einer jeden Schachspielerin, eines jeden Schachspielers und Mannschaftsführers: Ein plötzlicher Blackout, der mit einem einzigen Zug eine sehr gut gespielte Partie wegwarf und zum sofortigen Verlust führte. „Das schmerzt, aber der Mannschaftssieg und die Verteidigung der Tabellenführung konnte dennoch souverän gesichert werden.“, so Thilo Gublers tröstende Worte.

(Walter Siemon)


1. Februar 2020

Frauenbundesliga: 6:0 Sieg gegen Erfurt

Durch einen 6:0 Sieg gegen den SV Medizin Erfurt konnte unsere Frauenbundesliga-Mannschaft um Teamchef Thilo Gubler die Tabellenführung übernehmen, da der punktgleiche Konkurrent Bad Königshofen “nur” mit 4:2 gegen Harksheide gewann und wir somit momentan das bessere Brettpunktverhältnis aufweisen. Morgen ab 09.00 Uhr geht es im Kulturhaus in der Lichtentaler Allee 8 weiter gegen Lehrte, die heute gegen unseren Reisepartner Karlsruhe mit 1:5 unterlagen. (Patrick Bittner)


1. Februar 2020

Frauenbundesliga, Heimspiele an diesem Wochende

Zwei Aufeinandertreffen gegen Teams der unteren Tabellenhälfte stehen auf dem Programm der OSG Frauen an diesem Wochenende. Beide Begegnungen finden im Kulturhaus LA8 statt: heute ab 14.00 Uhr gegen SV Erfurt, aktuell auf dem achten Tabellenplatz, morgen ab 9.00 Uhr gegen den SK Lehrte, auf Platz zehn in Abstiegsgefahr. Für das OSG-Sextett geht es nicht nur darum zu siegen, sondern die vergleichsweise leichteren Aufgaben zum Sammeln von Brettpunkten zu nutzen. Nach Mannschaftspunkten liegen die kurstädtischen Spitzenreiterinnen von der Oos und der Saale gleichauf an der Tabellenspitze, aber beim „Torverhältnis“, das in der Endabrechnung mitzählt, können die Badenerinnen versuchen, den Eineinhalb-Punkte-Vorsprung der Fränkinnen zu verringern. Diese Art des kleinen Einmaleins könnte sich jedoch in vierzehn Tagen erübrigen. Dann geht es um Big Points im direkten Kampf der Spitzenteams gegeneinander. Nicht ausgeschlossen, dass sich bereits an diesem Wochenende schon mal Rückenwind für die OSG entwickelt, müssen die Bad Königshoferinnen doch gegen den Hamburger SK antreten, traditionell eine starke Mannschaft, die in der Lage ist, an einem guten Tag jedem vermeintlichen Favoriten ein Bein zu stellen.  Die Frauenbundesliga der Schachspielerinnen tritt bereits in der Mitte der laufenden Saison in eine spannende, ja möglicherweise vorentscheidende Phase.

OSG Teamchef Thilo Gubler wird nach eigenen Angaben für die kommenden Runden ausgesucht starke Aufstellungen an die Bretter schicken können.

Die Spiele dieses Wochenendes werden auf chess24.com live übertragen. (https://chess24.com/de/watch/live-tournaments/womens-bundesliga-2019-2020#live)

(Walter Siemon)


30. Januar 2020

OSG auf der Sportlerehrung reich bedacht

v.l.n.r. OB Mergen, Jonas Jurga, Ketino Kachiani-Gersinska, Lucas Stummvoll, Mery Nanthivarman, Rebecca Doll, Patrick Bittner, Roland Kaiser, Sportbürgermeister (Foto: Rolf Schlindwein)

Von der Bundesliga bis zur Jugend: Die OSG Baden-Baden hat bei der Sportlerehrung der Stadt Baden-Baden ordentlich „abgesahnt“. Mit Urkunden, Gold- und anderen Medaillen wurden von OB Mergen geehrt:

Die Mädchen-Mannschaft U14 als „Mannschaft des Jahres 2019“, die erste und zweite Bundesligamannschaft, die Seniorenmannschaft Ü50, sowie Antonia Ziegenfuß, Rebecca Doll und Lucas Stummvoll für ihre Einzelerfolge auf Bundes- und Landesebene.

Ein schlagender Beweis, wie breit unser Verein inzwischen aufgestellt ist.

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Im Namen des Vorstandes

Walter Siemon


29. Januar 2020

OSG Baden-Baden: Ergebnisse der letzten beiden Wochenenden

Oberliga Baden

OSG III – SC Emmendingen II   5:3   (1.Platz)

Frauenregionalliga Süd

OSG II – FC Bayern München II   2:2   (1.Platz)
 

Jugenbundesliga Süd

OSG – Karlsruher SF   3:3   (3.Platz)

Kreisklasse I

OSG VIII – SC Weitenung III   5:1   (1.Platz)

Schachbezirk Mittelbaden Bezirksrunde Senioren Ü50

1. Platz OSG (Mikko Kivisto, Jafar Mohebbi, Vladimir Schulz, Stefan Doll, Dr. Patrick Bruns, Jürgen Gersinska)

Schachbezirk Mittelbaden Mannschaftspokal

1. Platz OSG (Roland Schmaltz, Philipp Schlosser, Rolf Schlindwein, Vladimir Schulz, Simon Feißt, Jonas Jurga, Victor Schulz, Konstantin Peliavin)

Badische Blitzmannschaftsmeisterschaft

1. Platz OSG (Roland Schmaltz, Philipp Schlosser, Rolf Schlindwein, Niklas Schmider)

Badische Blitzeinzelmeisterschaft

1. Platz Roland Schmaltz

Mittelbadische Schulschachmeisterschaft (Grundschulen)

1. Platz Vincenti Grundschule Baden-Baden in der Besetzung mit vier OSG-Spielern: Johann Stake, Nikita Brese, Samuel Warken, Alexandre Nanthivarman

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Patrick Bittner

1.Vorsitzender OSG Baden-Baden 1922 e.V.