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Titelverteidigung aus eigener Kraft für unsere Damenbundesligamannschaft nicht mehr erreichbar

So ging’s an die Presse:

Zwar haben die Schachspielerinnen der OSG Baden-Baden das Ihre getan: Hohe und von enormer Spielstärke zeugende, verhältnismäßig leichte Siege gegen den SV Medizin Erfurt (4,5: 1,5) und den SK Lehrte (5:1), dennoch: Die Titelverteidigung können sie aus eigener Kraft nicht mehr schaffen, denn auch Tabellenführer SK Schwäbisch Hall gewann beide Spiele des Wochenendes und geht mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung in die letzten drei Runden, die vom 29. April  bis 1. Mai in Berlin ausgespielt werden. Der Sprung vom zweiten Tabellenplatz zur Meisterschaft wäre zu guter Letzt ein kleines Wunder für die OSG, haben doch die „Schwäbinnen“ zu allem Überfluss auch noch das leichtere Restprogramm zu absolvieren: in den letzten zwei Runden gegen die beiden Tabellenletzten und voraussichtlichen Absteiger, SG Augsburg und Bayern München. Die OSG-Spielerinnen hingegen haben es immerhin noch mit den beiden Tabellennachbarn SC Bad Königshofen und Rodewischer Schachmiezen zu tun.

In dieser Situation hilft es auch nicht mehr, darüber zu spekulieren, ob den Spielerinnen aus Schwäbisch Hall ein überraschender Umstand nach oben verholfen hat: Ihr 4:2-Sieg gegen die Rodewischer Schachmiezen resultierte unter anderem aus einem kampflosen Sieg am zweiten Brett. Eine Rodewischer Spielerin konnte nicht antreten, die Mannschaft hatte Aufstellungsprobleme – höchst ungewöhnlich auf Bundesliganiveau.

Fazit der OSG-Spielerinnen Ketino Kachiani- Gersinska, Ekaterina Kovalevskaya, Iamze Tammert, Elena Sedina, Josefine Heinemann und ihres Mannschaftsführers, Thilo Gubler: „Wir nehmen‘s sportlich“. (Walter Siemon)