Direkt zum Inhalt
Direkt zur Hauptnavigation
 


Inhalt:

Nachbericht Zwischenrunde Deutscher Mannschaftspokal

In der Pokalzwischenrunde in Emmendingen bekamen wir harte Brocken vorgesetzt. Mit Titelverteidiger SF Deizisau, gegen die wir letztes Jahr das Finale verloren hatten, dem starken Zweitbundesligisten SC Emmendingen und dem SK Schmiden-Cannstatt mußten wir knifflige Aufgaben lösen. Dementsprechend stark traten wir an mit den GM´s Sergej Movsesian, Georg Meier, Jan Gustafsson und Andreas Heimann.

Etwas Losglück hatten wir am Samstag, als wir die nominell schwächste Mannschaft Schmiden-Cannstatt zugelost bekamen und standesgemäß mit 4:0 gewannen. Im anderen Spiel trafen die ebenfalls mit vier GM´s angereisten Deizisauer auf den SC Emmendingen, der aber überraschend nicht so stark wie angenommen antrat. Teamchef Christoph Herbrechtsmeier mußte viele Absagen verkraften, da viele seiner Spieler schachlich im Ausland tätig waren. Somit gewann Deizisau souverän mit 3:1 und Emmendingen war ausgeschieden. Kritisch an dieser Zwischenrunde ist immer, daß die beiden Samstags-Verlierer nächstes Jahr nicht mehr automatisch vorqualifziert sind für die Zwischenrunde und somit der harte Gang durch die jeweiligen Verbandspokale bevorsteht, um sich wieder für den Deutschen Pokal zu qualifizieren.

Am Sonntag hatten wir in der Steinhalle in Emmendigen die Möglichkeit zur Revanche für die letztjährige Finalniederlage gegen Deizisau und es ging natürlich darum, die Endrunde zu erreichen. Der 1.Vorsitzende von Emmendingen, Thomas Mädler, und sein Team hatten ganze Arbeit geleistet und die Spielbedingungen waren sehr gut und in der Halle war schachlich richtig was los, da alle Verbandsmannschaften gleichzeitig noch spielten. Es herrschte eine tolle Atmosphäre.

Wir spekulierten, daß Deizisau ihre Aufstellung im Vergleich zum Vortag nicht ändern würde und so kam es dann auch. An Brett eins remisierte Sergej Movsesian sicher gegen Rustem Dautov, da zu diesem Zeitpunkt Jan Gustafsson an Brett vier gegen den ehemaligen OSG-Spieler Philipp Schlosser bereits gewonnen hatte, Andreas Heimann an Brett drei stand gleich bis besser gegen Maxime Lagarde und Georg Meier an Brett zwei hatte mit schwarz schon deutlichen Vorteil gegen Alexander Graf. Und so endete das Spiel mit 3:1 für uns, da Andreas remisierte und Georg gewann. Eine tolle und geschlossene Mannschaftsleistung an beiden Tagen!

Geleitet wurde das Wochenende wie immer souverän von IA Daniel Fuchs.

Wir freuen uns sehr, bei der Endrunde am 13. und 14. Mai dabei zu sein. Hier bekommen wir es erneut mit starken Gegnern zu tun. In den anderen Viertelfinals qualifizierten sich die Bundesligisten SV Hockenheim und USV Dresden und der Tabellenführer der 2.BL Nord, der SK Norderstedt, für das Final Four. Der Ausrichtungsort steht noch nicht fest. (Patrick Bittner)