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Bundesligawochenende, Bericht

7,5 Punkte aus 8 Partien. GM Arkadij Naiditsch, OSG Baden-Baden

7,5 Punkte aus 8 Partien.
GM Arkadij Naiditsch, OSG Baden-Baden

Und hier der Bericht vom Bundesliga-Wochenende, wie er an die Presse geschickt wurde:
Schachbundesliga: Klare Sache für die OSG Baden-Baden, Rivale Solingen patzt.

Kantersiege der OSG Baden-Baden gegen Trier und Aachen waren am Wochenende im Kulturhaus LA 8 zu bestaunen. Nach einem 6:2 gegen die SG Trier und einem 6,5:1,5 Erfolg über den Aufsteiger DJK Aufwärts Aachen zur Saison-Halbzeit behaupten die Schachgroßmeister der OSG weiterhin mit weißer Weste die Tabellenspitze. Titelverteidiger und Dauerrivale SG Solingen hingegen stolperte über den starken Konkurrenten SK Schwäbisch Hall  – durchaus eine Überraschung, vergleicht man dieses Ergebnis mit dem 6:2 Sieg der Baden-Badener über die „Schwaben“ in der 3. Runde.

Man kann sich fast darauf verlassen, dass sich jedes Mal die Klasse der  OSG- Großmeister durchsetzt, auch wenn die für die Zuschauer mitlaufenden Rechner oft nach zwei oder drei Stunden immer noch ausgeglichene Stellungen melden. Der Druck auf die Gegner nimmt stetig zu, bis ihnen die entscheidenden Fehler unterlaufen. Top-Scorer der Mannschaft nach 8 von 15 Runden: Arkadij Naiditsch mit 7,5 Punkten! Sehenswert, wie der frühere Nationalspieler z. B. die Position seines fehlerhaft spielenden Gegners aus Aachen schon im Mittelspiel mit wenigen, kraftvollen Zügen aus den Angeln hob; oder  wie  der für Baden-Baden spielende Armenier Sergei Movsesian gegen Trier in höchster Not seinen Kopf derart geschickt aus der Schlinge zog, dass sich sein Gegner entnervt in Verluststellung wähnte und aufgab, obgleich er leicht hätte remis halten können. Schach – ein Psychospiel. Bei derart hohen Mannschafts-Siegen würde es Seiten füllen, alle Einzelleistungen angemessen zu würdigen.

Am 18. März wartet eine besonders starke Mannschaft, gegen die in der letzten Saison die einzige Niederlage hinzunehmen war: Der SV Werder Bremen. (Walter Siemon)